Neon Dust

Viele Internetfirmen aller Art verwenden für Emails an ihre Nutzer noreply-Adressen. Das heißt, der Nutzer ist dazu aufgerufen, nicht auf die Bestellbestätigungs-, Supportantwort- oder ahnliche Mails zu antworten, sondern per Online-Formular oder anderem Wege mit Vertretern des Unternehmens zu kommunizieren. Das ist Schwachsinn.

Wenn man Nutzern Emails schickt, sollte man eine Möglichkeit bieten, zu antworten. Das versteht sich von selbst. Support und so. Seine Mails von einer noreply-Adresse zu senden, ist unproduktiv, weil 1. manche Nutzer das nicht verstehen (Idioten gibt es überall, auch im Internet; das ist jetzt vermutlich ein großer Schock) und man 2. diese Mails auch gleich von der Supportadresse schicken könnte, damit Kunden direkt antworten können, falls es ein Problem gibt. Das ist auch insofern sinnvoll, als dass man in diesem Fall keine Kundennummern oder sonstige Daten angeben muss, weil die alle in der originalen Nachricht stehen.

Klar bekommt man dadurch einen Haufen Spam. Aber Support ist einer der wichtigsten Bestandteile der Reputation eines Unternehmens, was durch soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter oder meatspace immer wichtiger wird. Unternehmen und Institutionen sollten selbstverständlich auch selbst mittels sozialer Netzwerke mit Menschen kommunizieren.

Ausreichende Qualität bieten viele, ausreichenden Kundenservice wenige.